(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Sakura Solutions UG (haftungsbeschränkt), Crusemarkstr. 33, 13187 Berlin (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Webentwicklung, App-Entwicklung, SEO-Optimierung und verwandter digitaler Dienstleistungen.
(2) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.
(1) Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
(2) Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die Ausführung der Dienstleistung zustande.
(3) Der Kunde ist an sein Angebot zwei Wochen ab Zugang beim Auftragnehmer gebunden.
(1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung bzw. dem Angebot des Auftragnehmers.
(2) Änderungswünsche des Kunden, die den ursprünglichen Leistungsumfang überschreiten, werden gesondert vergütet. Der Auftragnehmer wird den Kunden vor Durchführung der Änderungen über die anfallenden Mehrkosten informieren.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen.
(1) Der Kunde stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Unterlagen, Informationen und Zugänge rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung.
(2) Der Kunde benennt einen Ansprechpartner, der zur Abgabe aller erforderlichen Erklärungen bevollmächtigt ist.
(3) Der Kunde prüft Arbeitsergebnisse des Auftragnehmers unverzüglich und teilt eventuelle Mängel schriftlich mit.
(4) Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Entstehende Mehrkosten trägt der Kunde.
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot des Auftragnehmers. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Bei größeren Projekten kann der Auftragnehmer Abschlagszahlungen verlangen:
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz bei Unternehmern bzw. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz bei Verbrauchern zu berechnen.
(1) Alle vom Auftragnehmer erstellten Arbeitsergebnisse (Designs, Code, Konzepte etc.) sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde das einfache, zeitlich unbefristete Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen für den vertraglich vorgesehenen Zweck.
(3) Das ausschließliche Nutzungsrecht sowie die Übertragung von Nutzungsrechten an Dritte bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, auf den erstellten Werken und in seinem Portfolio auf seine Urheberschaft hinzuweisen.
(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen den vertraglich vereinbarten Anforderungen entsprechen.
(2) Mängelansprüche verjähren bei Verbrauchern in zwei Jahren, bei Unternehmern in einem Jahr ab Abnahme.
(3) Bei Mängeln hat der Auftragnehmer das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Kunde Minderung oder Rücktritt verlangen.
(4) Keine Gewährleistung besteht für Mängel, die durch unsachgemäße Handhabung, Änderungen durch den Kunden oder Dritte oder durch von Dritten bereitgestellte Komponenten verursacht wurden.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten), und zwar beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(4) Der Auftragnehmer haftet nicht für die Verfügbarkeit, Funktionsfähigkeit oder Sicherheit von Diensten Dritter (z.B. Hosting-Provider, externe APIs).
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.
(2) Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
(3) Von der Geheimhaltungspflicht ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, die der empfangenden Partei bereits bekannt waren oder die von einem berechtigten Dritten offenbart werden.
(1) Bei unbefristeten Verträgen (z.B. Wartungsverträge) beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Monatsende.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Bei vorzeitiger Beendigung durch den Kunden ohne wichtigen Grund hat der Auftragnehmer Anspruch auf Vergütung der bereits erbrachten Leistungen sowie angemessenen Ersatz für entstandene Aufwendungen.
(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – Berlin.
(4) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Stand: Februar 2026